Ein Tipp von Herrn Rieder - Besuch "Zur Radrennbahn" am 12.10.2014

Am letzten Sonntag waren wir in Schifferstadt bei Bekannten, auf der Heimfahrt dachte ich an einen Tipp meines Kumpels Marco Rieder, er musste für den Verlag eine Rezension verfassen und sollte von der Radrennbahn berichten – die Rezension war positiv, eine klare Empfehlung des Badmintonspielers aus der Südpfalz.

Dem Espresso 2014 fällt es schwer dem Lokal einen Stempel aufzudrücken, von einem Amuse Guele, gebratene Garnelenschwänze auf halber Jakobsmuschel ist sogar die Rede. Ganz so fein, ist es in dem rustikalen Restaurant an der Friesenheimer Radrennbahn bestimmt nicht, auch haben wir keinen Gruß aus der Küche bekommen, obwohl ich mich für das teuerste Gericht auf der Karte entscheiden sollte.

Wir lesen uns die sehr saubere Speisekarte durch, wir hatten Glück und haben Platz am letzten freien Tisch bekommen, da wir nicht reserviert hatten. Direkt nach uns kam eine größere Gruppe, also suchten wir uns keine Vorpseise aus, vor Angst wir müssten zu lange warten.

Aber ganz ehrlich, der Bericht im Vartguide „feinste Calamaretti auf selbst gemachter Pasta – aus dem angebotenen Menü" haben wir nicht entdeckt. Ein erstes Ärgernis als die etwas unaufmerksame Bedienung mir mein Hefeweizen brachte, das hatte so wenig Kohelsäure wie eine 2 Tage alte abgestandene Cola, von der fehlenden Undurchsichtigkeit ganz zu schweigen. Da konnte man fast durchschauen wie bei einem klaren Fruchtsaft, no way, das geht nicht. Am Nachbartisch wurde auch das Hefe bemängelt, also bekamen wir jeweils ein frisches Dunkles gebracht. Das war deutlich besser.

Meine Begleitung entschied sich für einen Salat nach Art des Hauses (9,80) ich mich für das teuerste angebotene Gericht – Rumpsteak „aus bester argent. Herkunft“ mit Zwiebeln und Bratkartoffeln, dazu ein Beilagensalat (18,80) der vorab gereicht wurde. Immer wieder wurden Schntzel geklopft, das hörte man deutlich aus der Küche. Die servierten Schnitzelgerichte sahen sehr gut aus.

Der Beilagensalat war sehr gut angemacht. Wir sind hier bei einem Portugiesen (laut Espresso und Varta), in der Karte werden auf Vorbestellung mehrere regionale portugisisch/französische Gerichte angeboten (Schnecken, Froschschenekl etc.), aber der Kartoffelsalat der sich unte dem Grünen befand, hätte auch von der benachbarten Großmutter aus Friesenheim kommen können. Lecker !!

Der Salat nach Art des Hauses sah wuchtig und groß dimensioniert aus - lecker angemacht wurde der Salat mit gegrilltem Hähnchenfleisch, welches vorher wohl noch in Honig geschwenkt wurde, serviert. Obendrauf ein großes Spiegelei, das sehr gut ausgesehen und auch so geschmeckt hat.

Angegeben war das Rumpsteak von der Bedienung mit guten 250 Gramm,der Koch hatte es wohl gut gemeint und die 2 mit einer 3 vertauscht. Der kleine Fleischhügel war aber dennoch sehr gut gebraten, der kleine Berg Zwiebeln passte sehr gut. Die Pellkartoffeln wurden in etwas salzarmen Wasser vorgekocht, aber schön ausgebraten, einige Stücke hatten eine ordentliche Kruste. Am Schluss musste ich ein wenig kämpfen, das Steak hatte deutlich über 300 Gramm, solche Steaks kenne ich eigentlich nur aus der Lüderitzbucht in Lampertheim oder vom Seckenheimer Grieche „Zum Reichsadler“ (welch Name:-).

Fazit:

Die Maximalpunktzahl kann ich beim Essen wegen des Fauxpass beim Hefebier nicht vergeben, denn die Getränke gehören einfach dazu. Ansonsten werden wir bestimmt wieder mal reinschauen wenn wir in der Nähe sind.

26.10.14 12:09

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